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Diagnostik

Es wird besonders Wert darauf gelegt, dass es sich nicht um bloße Wiederholungsuntersuchungen handelt und der Schwerpunkt einer Rehabilitationsklinik nicht in der Diagnostik liegt. Wir möchten ausgewählte, sinnvolle Diagnostik durchführen, die eine gezielte Therapiesteuerung ermöglicht.

Patient sitz auf einem Ergometer während eine medizinische Fachkraft die Sensoren des Geräts auf dessen Oberkörper anbringt.
Belastungs-EKG (Belastungs-Elektrokardiogramm)

Im Haus führen wir folgende Untersuchungen durch:

Innere Medizin

  • Ruhe-EKG, Belastungs-EKG
  • Langzeit-EKG, Langzeitblutdruckmessung, Schellong-Test
  • Schlaf-Apnoe-Screening
  • Ultraschalluntersuchung des Bauchraums, der Schilddrüse, Pleura, Gefäße, Gelenke und Weichteile
  • Klinisch-Chemisches-Labor
  • Lungenfunktion
  • Augenhintergrundsphotographie
  • Pedographie (Fußabruckuntersuchung)
  • Intoleranzests auf Lactose (Milchzucker), Fructose (Fruchtzucker) und Sorbit
  • ABI-Messung (Test auf Durchblutungsstörungen der Beine)

Orthopädie

  • Röntgenuntersuchungen
  • Isokinetische Untersuchungen
  • Spiroergometrische Leistungsdiagnostik (Atemgasmessung)
  • Sono Sens (Haltungsanalyse des Rumpfes)
  • Facetteninfiltration (Facettengelenkblockade)
  • Laktatleistungstest – Leistungsdiagnostik
  • Knochendichtemessung
  • Weichteilsonographie und Gelenksonographie

Dermatologie

  • Suchdiät bei Nahrungsmittelallergien und chronischer Urtikaria
  • Entnahme von Probebiopsien und diagnostischen Exzisionen
  • Histologische Untersuchung (Dermato-Histopathologisches Einsendelabor außer Haus)
  • Bei Psoriasis arthropatica: Röntgen und Durchleuchtung (im Haus), Skelettszintigraphie (Kooperationsvertrag mit niedergelassenem Kollegen vor Ort)

Spezielle Schmerztherapie

  • Schmerzempfindungsskala (SES); erfasst den affektiven und sensorischen Anteil des Schmerzempfindens und liefert Hinweise auf den Grad der Chronifizierung
  • Pain disability index (PDI); Maß für die Beeinträchtigung des Patienten durch den Schmerz
  • Fragebogen zur Erfassung der Schmerzverarbeitung (FESV); gibt Hinweise auf Stärke und Schwäche des Patienten im Bereich der Schmerzverarbeitung
  • Freiburger Fragebogen – Stadien der Bewältigung chronischer Schmerzen (FF-STABS); zur Ermittlung der individuellen motivationalen Bereitschaft psychologische Schmerzbewältigungstechnik zu erlernen
  • Biofeedback Diagnostik und Training

Ernährung

Die weiterführende Diagnostik im Bereich der Ernährungsstörungen ist in der Regel eine übergreifende Angelegenheit der Fachgebiete Innere Medizin (vor allem Gastroenterologie, Diabetologie und Endokrinologie), Chirurgie, Allergologie, Dermatologie, Psychologie und Ernährungswissenschaft. Aus diesem Grund haben wir in unserer Klinik ein fachübergreifendes, langfristig konstantes Team aus internistisch und dermatologisch orientierten Ärzten, Psychologen, Diplom-Ökotrophologen und Diätassistentinnen zusammengestellt.

Ökotrophologen und Diätassistentinnen übernehmen die eingehende Ernährungsanalyse und -anamnese. Psychologen suchen nach Verhaltensstörungen, die Ernährungsfehlern zugrunde liegen können.

Der Diagnose dienen Einzelgespräche und Teambesprechungen, die mindestens einmal wöchentlich stattfinden. Besonders häufig trifft dies für Diabetiker aber auch für Adipöse zu.